Seine Drehbücher sind die Crème de la Crème der Brit Comedy, er ist mit seinen Einfällen für den Erfolg des legendären "Mr. Bean" mit... - Foto: Kurt Krieger http://images.e-media.de/flbilder/max13/kuk13/kuk33/u1333123/b150x150.jpg Richard Curtis
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Richard Curtis

  • Geburtstag
    08.11.1956

Seine Drehbücher sind die Crème de la Crème der Brit Comedy, er ist mit seinen Einfällen für den Erfolg des legendären "Mr. Bean" mit verantwortlich und brachte in seinem Regiedebüt "Tatsächlich...Liebe" 2003 eine illustre Riege britischer Weltstars zusammen. Richard Curtis' erster Kinofilm "Das lange Elend", inszeniert von Mel Smith, war Filmdebüt von Emma Thompson, die als Krankenschwester mit einem in London gestrandeten Schauspieler (Jeff Goldblum) liiert ist, der von seinem Bühnenpartner (Rowan Atkinson) traktiert wird. Berühmt wurde die Szene, in der Thompson und Goldblum beim Liebesakt die Wohnungseinrichtung demolieren, bevor sie erschöpft aufs Bett fallen ("Das war gut."). 1994 entstand, von Mike Newell inszeniert, "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", der die Karriere von Hugh Grant und Andie McDowell begründete und von einem Paar erzählt, das sich erst nach den im Titel angezeigten Ereignissen findet. Hugh Grant und Julia Roberts sind in "Notting Hill", inszeniert von Roger Michell, als Buchhändler und berühmtester Filmstar der Welt im titelgebenden Londoner Stadtteil das Paar, das sich nach skurrilen Umwegen vor der Weltpresse das Ja-Wort gibt. "Vier Hochzeiten" war der erfolgreichste britische Film aller Zeiten, bis er von "Notting Hill" abgelöst wurde. Die vollschlanke, liebes- und diäthungrige "Bridget Jones" (Renée Zellweger), um die Hugh Grant und Colin Firth buhlen, hat einen Teil des Erfolges Curtis als Ko-Autor des Drehbuchs zu verdanken.

Mit dem Schreiben begann der 1956 in Neuseeland geborene, in Manila, Stockholm, Folkestone und Warrington aufgewachsene und in London lebende Curtis, nachdem er die Oxford University verlassen hatte. Die TV-Arbeit mit Rowan Atkinson, die mit der BBC-Serie "Not the Nine O'Clock News" und der satirischen Historienserie "Blackadder" begann, führte zu dem Welterfolg von "Mr. Bean" (1989-1995), jenem wortkargen, seinen Teddy liebenden Charakter, der den Slapstick neu formulierte und die Abenteuer des Alltags in absurden und haarsträubend witzigen Episoden und Situationen auflöste, die zu präzise vorbereiteten Katastrophen führten. Curtis und Atkinson schrieben die ersten Drehbücher gemeinsam, bis später weitere Autoren dazustießen. Der Kinofilm "Bean - Der ultimative Katastrophenfilm" (1997) führte Mr. Bean in die USA, wo er in einem Museum sein Unwesen treibt.

Curtis' Regiedebüt "Tatsächlich...Liebe" vereint Stars wie Emma Thompson, Colin Firth, Keira Knightley, Liam Neeson, Alan Rickman, Bill Nighy, Laura Linney, Heike Makatsch und andere. Clou des Films, der in zehn mehr oder minder miteinander verknüpften, kurz vor Weihnachten spielenden Geschichten über die Freuden, Leiden und Absurditäten der Liebe herrlich romantische Short Cuts mit der Gnade unerreichter Selbstironie komponiert, ist Curtis' Lieblingsschauspieler Hugh Grant, der den ledigen britischen Premierminister spielt, der sich in die etwas schräge "Teedame" aus seinem Vorzimmer in Downing Street 10 verliebt.

Curtis' Arbeiten wurden weltweit ausgezeichnet, so "Vier Hochzeiten" mit dem César, dem Australian Film Award und dem BAFTA Award für den Besten Film. Curtis erhielt schon 1993 den Writers Guild of Great Britain Comedy Award für sein Lebenswerk und ist Gründer des Wohlfahrtsprojekts Comic Relief. Er hat drei Kinder mit Ehefrau Emma Freud und ist seit 2000 Commander of the Order of the British Empire.

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