Nicholas Edward Cave kommt am 22. September 1957 in der australischen Kleinstadt Warracknabeal als Sohn eines Englischlehrers und einer... - Foto: Cat Stevens http://images.e-media.de/flbilder/max13/mbiz13/mbiz49/z1349070/b150x150.jpg Nick Cave
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Nick Cave

  • Geburtstag
    22.12.1957
  • Geburtsort
    Warracknabeal

Nicholas Edward Cave kommt am 22. September 1957 in der australischen Kleinstadt Warracknabeal als Sohn eines Englischlehrers und einer Bibliothekarin zur Welt. Er verbringt seine Kindheit und Jugend im ländlichen Staat Victoria. Als Schüler fällt Cave unangenehm auf, so dass ihn seine Eltern schließlich auf ein Internat nach Melbourne schicken. Dort trifft der musikbegeisterte Tunichtgut auf die Gleichgesinnten Mick Harvey, Tracy Pew und Phil Calvert, mit denen er 1973 seine erste Band gründet, The Boys Next Door. Die Zusammenarbeit mit dem Multiinstrumentalisten Harvey dauert bis heute an. 1977 lässt der Malereistudent Cave das staatliche Bildungssystem endgültig hinter sich und wird Profimusiker. Die Band gewinnt starken Einfluss auf die Post-Punk Szene Melbournes und gibt Hunderte von Konzerten in ganz Australien. Unter dem neuen Namen The Birthday Party zieht die Gruppe 1980 zuerst nach London, dann nach West-Berlin, wo sie sich 1984 schließlich auflöst. Gemeinsam mit Harvey und dem Gitarristen Blixa Bargeld (Einstürzende Neubauten) gründet Cave die erste Ausgabe von Nick Cave and the Bad Seeds. Noch im selben Jahr erscheint das Debüt-Album "From Her To Eternity". Während seiner Zeit in Berlin veröffentlicht Cave seine Album-Klassiker. "The Firstborn Is Dead", "Kicking Against The Pricks" oder "Your Funeral" verbindet eine eigentümliche Düsternis, die sich gleichermaßen in Musik und Text äußert. Der tonal niemals korrekte Gesang des öffentlich mit Alkohol und Drogen experimentierenden Frontmannes verleiht den Songs einen zusätzlichen morbiden Charakter. 1988 erscheint Caves erstes Buch "King Ink", eine Sammlung von Texten und Gedichten, 1989 gefolgt von dem Roman "And The Ass Saw The Angel". Zur selben Zeit beginnt der Regisseur Wim Wenders, Musik von Cave für seine Filme zu verwenden. Das Feuilleton ist begeistert. 1996 wird das gemeinsam mit Kylie Minogue gesungene Duett "Where The Wild Roses Grow" vom Album "Murder Ballads" zu einem internationalen Mainstream-Hit. Ende der Neunziger zieht sich Cave für einige Zeit zurück, um seine Alkohol- und Heroinsucht zu bekämpfen. Mit "No More Shall We Part" beginnt er 2001 einen neuen Karriereabschnitt. 2005 erscheint ein dreiteiliges CD-Set mit dem Titel "B-Sides & Rarities".

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