Die Bühne ist sein Leben, ob auf dem Theater oder im Film. Von der Schule in seiner Geburtsstadt Manchester ging er direkt auf die Cambridge... - Foto: http://images.e-media.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz27/z0127042/b150x150.jpg Nicholas Hytner
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Nicholas Hytner

  • Geburtstag
    07.05.1956
  • Geburtsort
    Manchester, England

Die Bühne ist sein Leben, ob auf dem Theater oder im Film. Von der Schule in seiner Geburtsstadt Manchester ging er direkt auf die Cambridge University, wo er mit der Theaterarbeit begann. Der Brite Nicholas Hytner wurde ein gefeierter Bühnenregisseur, der mit verschiedenen Ensembles Dramen, Musicals und Opern inszenierte. Der Erfolg des Stücks "The Madness of King George" (1991 uraufgeführt) führte Hytner zur Filmregie: "King George - Ein Königreich für mehr Verstand" schildert, wie eine seltsame Krankheit den englischen König George III. fast in den Wahnsinn und das Königreich in eine Krise stürzt. Helen Mirren gewann in Cannes den Darstellerpreis als Königin Charlotte, der Film wurde 1994 für vier "Oscars" nominiert und gewann einen für die Ausstattung. 1996 gab Hytner mit einer weiteren Bühnenadaption, der Verfilmung von Arthur Millers Polit-Drama "Hexenjad" (mit Daniel Day Lewis und Winona Ryder) sein US-Debüt. Hytners Gespür für treffsichere, pointierte Dialoge ist ebenso in der romantischen Komödie "Liebe in jeder Beziehung" (mit Jennifer Aniston) zu spüren, in der eine schwangere Sozialarbeiterin sich in ihren schwulen Untermieter verliebt, der darauf pocht, sein eigenes (Liebes-)Leben zu führen. Mit "Center Stage" (1999) wandte sich Hytner wieder der Bühne zu und inszenierte einen Musik-Tanzfilm um zwölf junge Tanzschüler und Tanzschülerinnen, von denen nur sechs nach einjährigem Workshop in die weltberühmte Ballett Company aufgenommen werden. Hytner zeigte sich mit den spektakulären Tanzszenen den Qualitäten des Broadway-Musicals verpflichtet.

Ebenso wie "King George" basierte "Die History Boys - Fürs Leben lernen" auf einem Stück von Alan Bennett. Hytner adaptierte seine Bühneninszenierung am Londoner National Theatre, das er seit 2003 leitet, für einen Kinofilm mit der gleichen Besetzung. Mit viel britischen Humor und zitatreichen Dialogen wird die Vorbereitungsphase der acht "History Boys" zur Aufnahmeprüfung der Eliteuniversitäten Oxford und Cambridge dokumentiert. 2006 wurde ihm dafür der Tony Award im Fach Regie Schauspiel zugesprochen. Zur Neuinszenierung von Mozarts "Cosi fan tutte" beim Glyndebourne Festival 2006 engagierte er ein junges Sängerensemble (Anke Vondung als Dorabella und Luca Pisaroni als Guglielmo), das die Figuren lebendig und facettenreich darstellte.

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