Bekannt für seine Parodien von erfolgreichen Hollywoodfilmen und ganzen Filmgenres, begann der Regisseur, Produzent, Drehbuchautor und Darsteller... - Foto: http://images.e-media.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz27/z0127434/b150x150.jpg Mel Brooks
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Mel Brooks

  • Bürgerlicher Name
    Melvin Kaminsky
  • Geburtstag
    28.06.1926
  • Geburtsort
    Brooklyn, New York

Bekannt für seine Parodien von erfolgreichen Hollywoodfilmen und ganzen Filmgenres, begann der Regisseur, Produzent, Drehbuchautor und Darsteller Mel Brooks (geb. 1926 als Melvyn Kaminsky) wie Woody Allen als Gagschreiber für Comedy Shows. Brooks hatte kurzzeitig Psychologie studiert, war Bühnenarbeiter und Theaterdarsteller. Gemeinsam mit dem Autor und späteren Darsteller und Regisseur Carl Reiner ("Tote tragen keine Karos") erfand er Interviews mit imaginären Persönlichkeiten, von denen das mit dem "2000 Year Old Man" populär und später ein Zeichentrickfilm wurde. 1960 ging Brooks nach Hollywood, erhielt 1963 einen "Oscar" für seinen Animationsfilm "The Critic" und inszenierte 1967 mit "Frühling für Hitler" seine erste Komödie, in der Gene Wilder und Zero Mostel Broadway-Produzenten spielten, die statt des erwarteten Flops mit einem Hitler-Musical einen Hit schafften. Brooks gewann dafür einen Drehbuch-"Oscar". "Zwölf Stühle" (1970) ist das ins jüdische Milieu des Schtetl übertragene Remake des gleichnamigen Ufa-Erfolges mit Heinz Rühmann und Hans Moser. Der Erfolg der Western-Parodie "Is' was, Sheriff?" (1973) war der Anfang einer Reihe von Parodien, Karikaturen, Farcen und Satiren, die sich streng an die Dramaturgie ihrer Vorbilder halten, sie aber subversiv unterlaufen. Mit wechselndem Erfolg entstanden die Horrorfilmparodie "Frankenstein Junior", die Slapstick-Stummfilm-Huldigung "Silent Movie" (in der nur ein Wort von dem Pantomimen Marcel Marceau gesprochen wird), die "Star Wars"-Verulkung "Spaceballs" und die Hitchcock-Parodie "Höhenkoller". In diesen Jahren produzierte Brooks unter anderem "Der Elefantenmensch" von David Lynch und das Remake von Ernst Lubitschs "Sein oder Nichtsein". Seine Chaplin-Hommage "Das Leben stinkt!" zeigte erstmals sentimentale Töne und wurde in Zeiten der Chaos-Komödien der Zucker-Brüder ein Debakel. Brooks parodierte weiter: den Vampirfilm mit "Dracula - Tot aber glücklich", in dem die jüdische Herkunft der Vampire erklärt wird, und Kevin Costners Welterfolg als Robin Hood mit "Robin Hood - Helden in Strumpfhosen". Brooks trat häufig in seinen eigenen Filmen auf und ist seit 1964 mit der Schauspielerin Anne Bancroft ("Die Reifeprüfung") verheiratet, die mit ihm in "Sein oder Nichtsein" spielte und deren beinahe unbekanntes Regiedebüt "Fatso" er 1980 produzierte.

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