Marc Rothemund, Jahrgang 1968, arbeitete zunächst als Regieassistent mit Regisseuren wie Helmut Dietl (bei Rossini), Bernd Eichinger (bei "Das... http://images.e-media.de/flbilder/max05/bf05/bf09/b0509118/b150x150.jpg - Foto: Berlinale Marc Rothemund
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Marc Rothemund

  • Geburtstag
    26.08.1968

Marc Rothemund, Jahrgang 1968, arbeitete zunächst als Regieassistent mit Regisseuren wie Helmut Dietl (bei Rossini), Bernd Eichinger (bei "Das Mädchen Rosemarie"), Dominik Graf (bei "Sperling") und Gérard Corbiau (bei Farinelli).

Fürs Fernsehen inszenierte er in Zusammenarbeit mit Drehbuchautor Fred Breinersdorfer 1997 zwei Folgen der ZDF-Krimireihe "Anwalt Abel" (beide mit dem Telestar ausgezeichnet) sowie den mehrfach preisgekrönten Fernsehfilm "Die Hoffnung stirbt zuletzt" (2002). Das packende Drama um das Mobbing einer Polizistin erhielt unter anderem die Goldene Kamera und den Grimme-Preis in Gold, sowie den 3sat-Zuschauerpreis und eine Nominierung für die beste Regie im Rahmen des deutschen Fernsehpreises. Der TV-Krimi "Das Duo - Der Liebhaber" wurde 2003 mit dem VFF TV Movie Award ausgezeichnet.

Für seinen ersten Kinofilm "Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit" bekam er 1998 den Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsregisseur. Sein zweiter Kinofilm "Harte Jungs" war mit 1,7 Millionen Zuschauern einer der erfolgreichsten Filme des Jahres 1999.

Mit "Sophie Scholl - Die letzten Tage" (2004) setzte Marc Rothemund seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Drehbuchautor Fred Breinersdorfer fort und feierte

seinen Karrierehöhepunkt. Das auch international vielbeachtete und gelobte Widerstands-Drama war Oscar-Anwärter für den besten fremdsprachigen Film. Ausgezeichnet wurde die Tragödie mit dem Silbernen Bären, dem europäischen, deutschen und bayerischen Filmpreis sowie dem Bernhard Wicki-Friedenspreis des Deutschen Films. Über 1,1 Millionen Besucher sahen "Die letzten Tage der Sophie Scholl" allein in Deutschland.

Mit "Pornorama oder Die Bekenntnisse der mannstollen Näherin Rita Brauchts" wechselte Rothemund 2007 wieder ins komödiantische Fach. Für Oskar Roehler koproduzierte er "Lulu & Jimi", für Wolfgang Panzer "Der große Kater". 2009 nahm Rothemund für die Teenie-Romanze "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" wieder auf dem Regiestuhl Platz. Wotan Wilke Möhring inszenierte der Regisseur als überzeugten Single in der gleichnamigen Bestselleradaption "Mann tut was Mann kann" von Hans Rath. 2013 startet Rothemunds nächste Bestselleradaption "Heute bin ich blond". Nach dem autobiographischen Roman von Sophie van der Stap erzählt der Film zwischen Drama und Komödie von einer Krebskranken, die ihrem schweren Schicksal mit Humor und Lebenswillen begegnet.

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