Als Lehrer fand er keine Stelle und arbeitete für eine Werbeagentur, was ihm wenig gefiel. Er verkaufte nach 67 Ablehnungen sein erstes Drehbuch,... - Foto: Kurt Krieger http://images.e-media.de/flbilder/max03/kuk03/kuk37/u0337062/b150x150.jpg Lawrence Kasdan
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Lawrence Kasdan

  • Geburtstag
    14.01.1949
  • Geburtsort
    Miami, Florida

Als Lehrer fand er keine Stelle und arbeitete für eine Werbeagentur, was ihm wenig gefiel. Er verkaufte nach 67 Ablehnungen sein erstes Drehbuch, aus dem nie ein Film wurde. Durch das Drehbuch zu Michael Apteds Komödie "Zwei wie Katz und Maus" (mit John Belushi als Chicago-Reporter, der sich in eine Ornithologin verliebt) wurde er mit Steven Spielberg und George Lucas bekannt, für die er die Welterfolge "Jäger des verlorenen Schatzes" und Teil 2 und 3 der mittleren "Star Wars"- Saga schrieb. Damit war der Weg frei für eigene Regiearbeiten des 1949 in Miami Beach geborenen Lawrence Kasdan.

In seinen Filmen erweist sich Kasdan als Liebhaber klassischer Hollywoodfilme, denen er mit Komödien ("French Kiss", "Ich liebe dich zu Tode"), Western ("Silverado", "Wyatt Earp", mit Kevin Costner) und Melodramen ("Die Reisen des Mr. Leary", "Grand Canyon", der 1992 den "Goldene Bären" der Berliner Filmfestspiele gewann) huldigt. Kasdans Stärken sind die Schauspielerführung, ob im großen Ensemble ("Grand Canyon"), oder in der klaustrophobischen Film-noir-Hommage an Billy Wilders "Frau ohne Gewissen" mit "Eine heißkalte Frau", der die unbekannten Katherine Turner und William Hurt zu Stars machte. Hurt spielte eine der acht Hauptpersonen in Kasdans bestem Film "The Big Chill - Der große Frust", in dem ein Treffen alter Schulfreunde zu einer Abrechnung mit ihren Lebensidealen führt und der ein Schlüsselfilm der 80er Jahre und des US-Kinos überhaupt wurde. Kasdan schrieb das Drehbuch zu Kevin Costners "Bodyguard" und produzierte Ende der 80er mehrere Spielfilme ("Second-Hand-Familie").

Obwohl er zuletzt den Erfolg "French Kiss" inszeniert hatte, legte Kasdan zwischen 1995 und 1999 eine Schaffenspause ein, an die sich der stille Film "Mumford" anschloss - ein Flop, der es bislang nicht in die deutschen Kinos schaffte. Auch sein neuer Comeback-Versuch, die aufwendige Leinwandadaptation von Stephen Kings "Dreamcatcher" mit Morgan Freeman und Jason Lee, zeigte an den Kinokassen nur wenig Durchschlagskraft.

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