Deutscher Schauspieler österreichisch-tunesischer Herkunft. Er gehörte zu den gesuchten Männern des deutschen Films, wenn es um Machos mit... - Foto: Kurt Krieger http://images.e-media.de/flbilder/max15/kuk15/kuk19/u1519095/b150x150.jpg Elyas M'Barek
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Elyas M'Barek

  • Geburtstag
    29.05.1982
  • Geburtsort
    München

Deutscher Schauspieler österreichisch-tunesischer Herkunft. Er gehörte zu den gesuchten Männern des deutschen Films, wenn es um Machos mit Goldkette, Prolls im Jogging-Outfit und ausländische Kleinkriminelle mit Ghetto-Slang, um illegale Einwanderer und Großstadt-Wölfe ging.

Dabei spricht Elyas M'Barek kein Wort arabisch, sondern gestochenes Hochdeutsch. Im Lauf seiner Karriere machte er sich in der Hauptrolle der mit Deutschem Fernsehpreis und Grimme Preis ausgezeichneten Vorabendserie "Türkisch für Anfänger" (ARD 2006-08, 52 Folgen) einen Namen, wo er Cem Öztürk, Schüler, Teenager, Rapper und Imbissmitarbeiter zwischen Machogehabe und Verletzlichkeit mit Charme und Witz verkörperte. In der Kinoversion "Türkisch für Anfänger" (2011) landet die deutsch-türkische Patchwork-Familie Schneider-Oztürk in Südostasien, wo Cem, inzwischen Polizist, wieder Romantiker mit Macho-Fassade ist.

M'Barek spielte 2009 in der Bernd-Eichinger-Produktion "Zeiten ändern dich" den Rapper Bushido in jungen Jahren. Er ist 2011 in Mathias Schweighöfers Regiedebüt "What a Man" der beste Freund des Titelhelden und in der Kinoversion um Abenteuer der Ermittler "Fünf Freunde" (nach den Büchern von Enid Blyton) der verdächtige Tierfilmer Vince. 2011 hilft er im Road Movie "Offroad" der BWL-Studentin Meike (Nora Tschirner) aus dem Schlamassel mit einem Jeep, in dem 50 Kilo harte Drogen versteckt sind.

Elyas M'Barek wurde 1982 in München geboren, wo er ein katholisches Internatsgymnasium besuchte, das Abitur machte und mit einem BWL-Studium begann. Durch Zufall gelangte er an eine kleine Rolle in Denis Gansels Erfolgskomödie "Mädchen, Mädchen", wo fast alle seine Szenen herausgeschnitten wurden. Er war Dealer, Sprayer, Krimineller und Großsprecher in Serien wie "Schulmädchen", "Alarm für Cobra 11", "Rosa Roth", "Tatort", "Großstadtrevier" und "Notruf Hafenkante".

Nach "Türkisch für Anfänger" war M'Barek in zehn Folgen der RTL-Erfolgsserie "Doctor's Diary" (2009-11; mit Diane Amft) der österreichische Assistenzarzt Dr. Maurice Knechtlsdorfer und in der Sat-1-Erfolgsserie "Danni Lowinski" (2009-11; mit Annette Frier als Anwältin) in dreizehn Folgen als Schuster und Schlüsselmacher Raoul Abbassi zu sehen.

Wegen der Doppelbelastung durch zunehmende Engagements gab M'Barek das BWL-Studium auf. Als er ein Praktikum bei der Münchner Produktionsfirma Ratpack absolvierte nahm er auf Anraten der Mitarbeiter an einem Casting teil und erhielt, obwohl eigentlich zu alt für die Rolle, den Part des sportbegeisterten Schülers und Checkers Sinan, dem in Denis Gansels "Die Welle" (2008) als einem der ersten die fatale Fehlentwicklung des Politprojekts seines Lehrers (Jürgen Vogel) auffällt. In "Wholetrain" gehörte er zu den Graffiti-Sprayern. In kleineren Rollen war M'Barek in den Kinofilmen "Männerherzen" und "Zweiohrküken" sowie als Gast in "Teufelskicker" zu sehen.

Zu M'Bareks Fernsehfilmen gehören die Komödie "Ich schenk dir einen Seitensprung" (als Rosenverkäufer"), der Krimi "Undercover Zone" (mit Henning Baum), der Thriller "Rottmann schlägt zurück" (mit Heino Ferch) und das zur Reihe "KDD - Kriminaldauerdienst" gehörende Special "Nachtschicht - Wir sind die Polizei" (ZDF 2009; als Assistent der Handelskammer). Er wirkte in den Parodie-Filmen "Die ProSieben Märchenstunde: Kalif Storch" (2009) als Harun und in "Biss zur großen Pause - Das Highschool Vampir Grusical" (2011) als Günni Wolfenstein mit.

Einen Sensationserfolg landete M'Barek mit "Fack ju Göhte" als falscher Aushilfslehrer, der eine Schule aufmischt, bei der er als Ex-Knacki eigentlich nur anheuert, weil unter dem Gebäude noch seine Beute vergraben liegt...

Nun ist er im hochkarätigen Cyber-Thriller "Who Am I - Kein System ist sicher" als Top-Hacker zu sehen, der ins Visier der Polizei gerät. Danach wird's aber wieder komödiantisch, wenn er in "Männerhort" mit seinen Kumpels ein Refugium im Heizungskeller einer Wohnsiedlung errichtet, um sich darin vor den Frauen zu verstecken.

Elyas M'Barek lebt in München. Seine Hobbys sind Skifahren, Snowboarden, Schwimmen und Boxen.

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