Kanadischer Schauspieler. Charismatischer Charakterdarsteller, der mit souveräner, natürlicher Autorität und unaufdringlicher Präsenz die Szene... - Foto: Kurt Krieger http://images.e-media.de/flbilder/max13/kuk13/kuk38/u1338009/b150x150.jpg Bruce Greenwood
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Bruce Greenwood

  • Geburtstag
    12.08.1956
  • Geburtsort
    Noranda, Québec

Kanadischer Schauspieler. Charismatischer Charakterdarsteller, der mit souveräner, natürlicher Autorität und unaufdringlicher Präsenz die Szene beherrscht, gebührt dem Kanadier Bruce Greenwood der Spitzenplatz in der Galerie der Schauspieler, die amerikanische Präsidenten spielten. Sein John F. Kennedy im Politthriller "Thirteen Days" (2000) ist zweifellos die beste Verkörperung des Mythos JFK. Greenwoods fiktionaler Präsident, der Nicolas Cage in "Das Vermächtnis des geheimen Buches" (2007) Staatsgeheimnisse anvertraut, ist, was vom Action Adventure übrig bleibt. Bruce Greenwood machte sich einen Namen in Filmen von Atom Egyoan, spielte Cops und Konzernchefs, ist begehrter Nebenrollendarsteller (Pat Garrett im Bob-Dylan-Essay "I'm Not There", 2007) und übernahm 2008 in J.J. Abrams' Science-Fiction-Prequel zur Star-Trek-Mythologie, "Star Trek", die Rolle von Captain Christopher Pike, erster Kapitän des Raumschiffs Enterprise.

Zu Greenwoods bedeutenden Hauptrollen zählen drei Filme unter der Regie seines Landsmanns Atom Egoyan: In "Exotica" (1994) als Finanzbeamter Francis, der im Titelgebenden Nachtclub ein Schicksalspuzzle löst, in "Das süße Jenseits" (1997) als Trucker Billy, der seine Kinder bei einem Busunfall verliert und hilflos ihrem Tod zusehen muss, und in "Ararat" (2002) als Schauspieler, der im Film einen Missionar spielt, der den Völkermord an den Armeniern dokumentiert.

Bruce Greenwood hat im Lauf seiner rund 100 Kino- und TV-Arbeiten umfassenden Karriere vom naiven Girl Watcher in der Strandkomödie "Bikini Shop" (1985) über Schulärzte (Teenie-Horror "Dich kriegen wir auch noch", 1998), Geschäftsmänner ("Wilde Orchidee", 1989) und Konzernchefs (Will Smith's Science-Fiction-Hit "I, Robot", 2004) bis zum Expeditionsleiter ("The Core - Der innere Kern", 2003) und Erfinder biomechanischer Supersoldaten ("Weapon", 2008) alles gespielt. Er war Detective und FBI-Agent an der Seite von Harrison Ford, Josh Hartnett ("Hollywood Cops", 2003) und Denzel Washington (SF-Thriller "Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit", 2006), Präsidentenberater im Kriegsdrama "Rules of Engagement" (2000), Pferdezüchter in der Komödie "Im Rennstall ist die Hölle los" (Südafrika 2004), betrügerischer Ehemann von Ashley Judd in "Doppelmord" (1999), Madonna in "Swept Away" (2002) und Vater von Leelee Sobieski in "Here on Earth" (2000).

Stuart Bruce Greenwood wurde 1956 in Noranda, Quebec, geboren, wuchs in Princeton, Washington und Vancouver auf und besuchte wegen seiner Fähigkeiten als Skiläufer ein Internat in Zürich. Mit 16 Jahren zwang ihn ein Unfall, der bis 1997 sieben Knieoperationen zur Folge hatte, zur Aufgabe des Leistungssports. Greenwood brach nach drei Jahren das Studium an der University of British Columbia ab und arbeitete auf Ölplattformen, um das Schauspielstudium an der American Academy of Dramatic Arts in New York und der London Central School of Speech zu finanzieren. Er debütierte als Techniker in "Die Bäreninsel in der Hölle der Arktis" (1979) und spielte in den 80er-Jahren in TV-Serien wie "Unter der Sonne Kaliforniens". Als innovativ gilt die Mystery-Serie "Nowhere Man" (25 Folgen 1995/96), in der er die Hauptrolle des identitätslosen Mannes spielt.

Für "Thirteen Days" wurde Greenwood 2001 mit dem Golden Satellite Award ausgezeichnet.

Der Linkshänder und Gitarre spielende Bruce Greenwood ist seit 1985 mit Susan Devlin verheiratet, die er 1975 in L.A. kennen lernte und mit der er ein Kind hat.

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