Veröffentlicht am 24.05.2018
Solo: A Star Wars Story USA 2018, 3D
Solo: A Star Wars Story Kinostart 24.05.2018, USA 2018, 3D
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Solo: A Star Wars Story - Filmplakat

Prequel zur Original-Star-Wars-Trilogie um den jungen Abenteurer und Piloten Han Solo.

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Filmkritik zu Solo: A Star Wars Story

Was war nicht alles befürchtet worden, warum "Solo: A Star Wars Story" ein Reinfall sein müsse. Die ursprünglichen Regisseure Phil Lord und Chris Miller waren nach vier Monaten kurz vor Drehende gefeuert worden, weil Lucasfilm-Chefin Kathleeen Kennedy unzufrieden mit der schrägen Tonalität des Films gewesen war. Ron Howard sprang ein. Immer wieder gab es Gerüchte, der Film sei ein Desaster, er werde der erste Flop in der Historie der "Star Wars"-Saga, Alden Ehrenreich sei der Rolle nicht gewachsen, die Story funktioniere nicht. Das kann man jetzt einfach einmal alles in die Tonne treten. Disney nutzte die Plattform Cannes, um der Welt zu zeigen, dass "Solo" rockt. Und nicht im geringsten an der ewigen Erfolgsformel gerüttelt wird, die "Krieg der Sterne" seit 1977 die wertvollste Filmmarke hat werden lassen (für die Disney vor sechs Jahren 4,6 Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt hat). Ursprünglich waren die Spinoff-Filme angekündigt worden als der Ort, an dem Filmemacher spielen und bekannten Figuren oder Ereignissen ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken dürfen. Die großen Episoden sollten eben die großen Episoden sein; die Spinoffs sollten die Formel auf den Kopf stellen. Was sich theoretisch gut anhört, aber, wie Lucasfilm schnell feststellte, schwer der Fangemeinde vermitteln lässt. Das ließ schon "Rogue One: A Star Wars Story" ein so ungelenkes, unausgewogenes Ding sein - ursprünglich als harter Kriegsfilm geplant, wurden dann doch Zugeständnisse gemacht.

Was natürlich auch heißt, dass der überdrehte, augenzwinkernde Erzählansatz von Miller/Lord (siehe "21 Jump Street") eben auch nur theoretisch eine gute Idee für einen Film über den ewigen Rebellen Solo sein lässt. Immer wieder gibt es kurze Momente, da blitzen in dem von Howard generalüberholten und auf bekannte Erfolgsspur gebrachten Film Momente, die müssen von den ursprünglichen Filmemachern sein. Die schräge, unausgesprochene Liebe zwischen Lando und seinem (hinreißend freiheitsliebenden) Roboter L3 zum Beispiel. Oder eine Kampfsequenz vor dem Millennium-Falken, die eine so ganz andere, quirlige Energie hat. Aber das soll einen nicht weiter beschäftigen. "Solo" ist jetzt das, was es ist. Und das ist auch in Ordnung. Weil hier wenigstens dieser ganze lähmende ernste Selbstzweifelkram ausgespart wird, der die Episoden so aufgeblasen und überladen und ernst erscheinen lässt. Erstmals seit dem ersten Film von 1977 macht "Star Wars" einfach wieder Spaß. Und weil man keine Pausen einlegen muss, in denen über die Macht philosophiert wird, wird einfach nur aufs Gas getreten. Der Film ist wie die 135-minütige Best of...-Compilation der größten puren Abenteuerfilmserie der Geschichte, die sich nur die furiosesten Actionszenen herausgepickt hat, aus denen sich eben auch die Handlung herausbildet. Han Solo ist halt nicht der Typ, der rumsitzt und Däumchen dreht. Deshalb: Und Action!

Klar gibt es auch eine Geschichte, einen Antrieb für Solo, wieder auf seinen runtergekommenen Heimatplaneten zurückzukehren, um dort das Mädchen abzuholen, mit dem er ursprünglich von dort fliehen wollte. Alldieweil findet der Film Zeit zu erklären, wie Han an seinen Nachnamen kam, wie er Chewbacca kennenlernt, wie er erstmals auf Lando Calrissian trifft und sein Herz an den Millennium-Falken verliert. Es gibt ein paar coole neue Figuren, gespielt von Darstellern wie Woody Harrelson, Emilia Clarke, Thandie Newton und Paul Bettany, von denen eben nicht von vornherein feststeht, ob sie überleben werden oder ob man ihnen trauen darf, ein paar nette Gags und Überraschungen. Und es gibt den einen Moment, an dem sich Ehrenreich erstmals ans Steuer des Falken setzen darf. Einen kurzen Moment spielt ein Lächeln um seinen Mund, eine diebische Freude wie die eines kleinen Jungen, der sein ganzes Leben auf diesen Moment gewartet hat. Und in diesem Moment ist Ehrenreich Han Solo. Da ist er nicht mehr kleiner als Harrison Ford, hat nicht mehr eine hellere Stimme. Da gehört der Film ihm. Und man weiß, das passt. ts.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Solo: A Star Wars Story

Han Solo gelingt die Flucht von seinem Heimatplaneten, dabei wird er aber von seiner Herzensdame Qi'Ra getrennt und schwört deshalb Rückkehr, sobald er zum Piloten ausgebildet wurde. Das erweist sich als schwierig, aber er schließt Freundschaft mit Chewbacca und schließt sich dem Schlitzohr Beckett an, der für seine Auftraggeber das seltene Coaxium heranschaffen soll. Bei der folgenden Mission lernt Han Lando Calrissian kennen, sitzt erstmals im Millennium-Falken und trifft an ungeahnter Stelle Qi'Ra wieder.



Han Solo will eigentlich nur zum Piloten ausgebildet werden, gerät aber in das erste große Abenteuer seines Lebens. Zweiter Spinoff-Film aus dem "Star Wars"-Universum, das die Jugendjahre von Haudegen Han Solo beleuchtet.

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Originaltitel Solo: A Star Wars Story
OV Ja
OmU Ja
Genre Science Fiction / Abenteuer
Filmpreis -
USA-Start 25.05.2018
Kinostart (D) 24.05.2018
Besucher (D) 1.347.562
Einspielergebnis (D) € 14.522.653
Bes. (EDI) 1.347.562
Bes. (FFA) 1.361.455
FSK ab 12 Jahre
WWW -
Cast & Crew in Solo: A Star Wars Story
Regisseur Ron Howard Künstlerporträt 269061 Howard, Ron / 59. Filmfestival Cannes 2006 Regisseur © Kurt Krieger
Darsteller Alden Ehrenreich Agenturporträt/Star 778732 Ehrenreich, Alden Han Solo © Victor Chavez/WireImage
Darsteller Donald Glover Lando Calrissian
Darsteller Emilia Clarke Filmbild 951569 ganzes halbes Jahr, Ein / Emilia Clarke Qi'Ra © Warner
Darsteller Woody Harrelson Künstlerporträt 474415 Harrelson, Woody / Berlinale 2009 - 59. Internationale Filmfestspiele Berlin Tobias Beckett © Kurt Krieger
Darsteller Paul Bettany Agenturporträt/Star 851704 Bettany, Paul Dryden Vos © Lester Cohen/Getty Images
Darsteller Thandie Newton Künstlerporträt 915360 Newton, Thandie / Vanity Fair Oscar Party 2015 Val © Kurt Krieger
Darsteller Phoebe Waller-Bridge L3-37
Darsteller Joonas Sutamo Chewbacca
Drehbuch Lawrence Kasdan Künstlerporträt 72948 Kasdan, Lawrence Drehbuch © Kurt Krieger
Weitere Darsteller
Produzent
Ausf. Produzent
Produktionsdesign
Kamera
Schnitt
Musik
Kostüme
Casting
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