Veröffentlicht am 01.12.2016
Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt Deutschland/Belgien 2016
Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt Kinostart 01.12.2016, Deutschland/Belgien 2016
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Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt - Filmplakat

Realfilmadaption des Kinderbuches von Boy Lornsen um einen Jungen, der mit einem Roboter Freundschaft schließt.

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Nicht mehr im Kino Mehr auf video.de Filmstart: 01.12.2016
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Filmkritik zu Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

Kinoadaption des auch als Puppen-Serie populären Kinderstoffes nach Boy Lornsen um die Freundschaft eines Jungen und eines Roboters.

Das knapp 50 Jahre alte Kinderbuch, das vor allem durch die gleichnamige Puppenserie aus den frühen 1970er Jahren populär ist, modernisierten die Produzenten von Wüste Film und Regisseur Wolfgang Groos (einschlägig erfahren mit "Vorstadtkrokodile 3", "Vampirschwestern" und "Rico, Oskar und das Herzgebreche"), behielten aber auch den altmodischen Charme bei. So ist aus dem bösen Zauberer aus dem Buch ein schnieker, geldgieriger Konzernboss (Friedrich Mücke) geworden, der von einer hochmodernen Zentrale in Hamburg, die selbst die Elbphilharmonie überragt, seine Geschäfte regiert. Seine niedliche runde Optik erhalten hat dagegen das von Hauptfigur Tobbi (Arsseni Bultmann) entworfene Fliewatüüt, ein Fahrzeug, das auch fliegen und schwimmen kann und bei dem ähnlich wie bei Robbi auf CGI weitgehend verzichtet wurde.

Zentrum der teils an "E.T." oder "Nummer 5 lebt" erinnernden Geschichte bleibt die Freundschaft zweier junger Außenseiter, des elfjährigen Erfinders Tobbi, der von seinen Mitschülern gemobbt wird, und des außerirdischen Roboters mit Herz Robbi. Der kracht buchstäblich in das Leben von Tobbi, als er auf der Erde bruchlandet und dabei seine Eltern verliert. Die sind am Nordpol aufgeschlagen und erfrieren, wenn Robbi sie nicht rettet. Doch wie dorthin kommen, wenn das einzige Raumschiff in Tütermoor ein Spielgerät vor der Apotheke ist? Tobbi hilft. Gemeinsam mit Rockern - eine sympathische und amüsante Ergänzung der Filmemacher - bauen die beiden das Fliewatüüt aus Schrottplatzteilen zusammen und starten ins Abenteuer.

Das ist auch für die jüngsten Zuschauer gedacht, die höchstens von der Laufzeit von 105 Minuten abgeschreckt werden könnten. Nicht dass Langeweile aufkäme. Jede Menge Gags sorgen für Kurzweil, auch hübsch altmodische, die immer wieder funktionieren. Etwa , wenn Tobbi den Mitschüler, der ihn immer fertig macht, "fernsteuert" und er ihn zu seiner Mutter (Jördis Triebel als patente Mechanikerin) schickt, damit er sich als bester Freund ausgibt. Die Musik von Helmut Zerlett, die auch die Musik aus der Serie zitiert, begleitet die komischen Szenen passend ebenso wie die dramatischen. Ein Coup gelang den Machern mit der Besetzung des prominenten Paars im richtigen Leben, Alexandra Maria Lara und Sam Riley, als knallharte Killeragenten Sharon Schaldämpfer und Brad Blutbad, die Robbi aufspüren sollen. Sie hatten offensichtlich viel Spaß dabei, sich als Rivalen zu kabbeln. Spaß dürfte auch Bjarne Mädel in seinem Kurzauftritt als einsamer Leuchtturmwärter gehabt haben, der im Käpt'n Blaubär-Tonfall mit sich selbst "Mensch ärgere dich nicht" spielt. Da bleibt auch den Erwachsenen nichts anderes übrig als zu schmunzeln.

hai.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

Der smarte Tobbi ist ein Außenseiter in der Schule. Für den Erfinder und Tüftler beginnt ein großes Abenteuer, als ein kleiner Roboter vom Himmel in sein Leben kracht. Er heißt Robbi, ist abgestürzt und braucht Tobbis Hilfe, um seine Eltern wiederzufinden. Mit Tobbis Erfindung, dem Fliewatüüt, machen sich die Freunde auf die Suche nach ihnen. Doch damit nicht genug. Sie werden gejagt von zwei knallharten Agenten, die Robbi zu Sir Joshua bringen wollen, der den Roboter mit Herz auseinandernehmen will.



Der smarte Tobbi ist ein Außenseiter in der Schule. Für den Erfinder und Tüftler beginnt ein großes Abenteuer, als ein kleiner Roboter vom Himmel in sein Leben kracht. Er heißt Robbi, ist abgestürzt und braucht Tobbis Hilfe, um seine Eltern wiederzufinden. Mit Tobbis Erfindung, dem Fliewatüüt, machen sich die Freunde auf die Suche nach ihnen. Doch damit nicht genug. Sie werden gejagt von zwei knallharten Agenten, die Robbi zu Sir Joshua bringen sollen, der den Roboter mit Herz auseinandernehmen will.



Ein Junge schließt Freundschaft einem Roboter und erlebt mit ihm spannende Abenteuer. Realfilmadaption des Kinderbuches von Boy Lornsen, die sich an der TV-Miniserie aus den Siebzigern messen lassen kann.



Prädikat besonders wertvoll

Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Prädikat: Besonders wertvollTobbi ist 10 Jahre alt und in seiner Klasse der Außenseiter. Er ist ein kluger Kopf und erfindet tolle Sachen, die seine Mutter nach seinen Plänen baut. Aber er ist weder sportlich noch besonders beliebt. Und so wird Tobbi oft von den stärkeren Jungs in der Klasse geärgert und hat keine wirklichen Freunde. Das ändert sich, als Tobbi eines Tages Zeuge wird, wie ein Raumschiff vom Himmel stürzt und "Robbi" auf der Erde landet. Robbi ist ein sprechender Roboter, der seine Eltern irgendwo oben am Nordpol verloren hat und sie jetzt verzweifelt sucht. Toll wäre es, wenn es für diese Suche ein Fortbewegungsmittel gäbe, mit dem man fliegen, schwimmen und gleichzeitig fahren könnte. Aber so etwas existiert ja leider nicht. Noch nicht. Denn Tobbi kann schließlich alles erfinden. Und Robbi kann es bauen. Die Beiden müssen sich jedoch beeilen, denn hinter Robbi sind viele Menschen eines großen Unternehmens her, die den sprechenden Roboter für sich nutzen möchten. Die Vorlage des Kinder- und Familienfilms von Wolfgang Groos stammt von Boy Lornsen aus dem Jahr 1969 und gehört, auch dank einer Verfilmung durch den WDR 1972, zu den absoluten Klassikern der Lese- und Fernsehunterhaltung für Kinder. Man spürt von Beginn an, mit wieviel Respekt in dieser Verfilmung mit der Vorlage umgegangen wurde. Die Grundkonstellation der Figuren bleibt erhalten - und doch wird die Geschichte behutsam und sorgfältig in die heutige Zeit und die modernen Gegebenheiten transportiert. So gibt es Computer, Handys, modernste Technik. Diese wird mit sehr viel Fantasie eingesetzt und stellt sich nicht effektheischend in den Vordergrund. Dazu werden die essentiellen und grundlegenden Themen und Botschaften wie Freundschaft, Familie, Zusammenhalt und die Kraft der Fantasie noch als genauso wichtig vermittelt wie in der Vorlage. Dies macht auch Tobbi, gespielt von Arsseni Bultmann, zur perfekten Identifikationsfigur für junge Zuschauer. Tobbi ist nicht stark, nicht der Beliebteste in der Klasse. Doch er ist schlau und kann mit der Hilfe von Robbi seine Ängste überwinden. Auch den Special Effects, die unter anderem für die Erschaffung des witzigen Robbi notwendig waren, merkt man an, wieviel gründliche Planung und Arbeit in den Film geflossen sind. Die bösen Figuren werden mit großer Spielfreude von Friedrich Mücke, Alexandra Maria Lara und Sam Riley verkörpert. Bei ihren Plänen geht immer irgendetwas schief und das macht beim Zuschauen großen Spaß, denn natürlich haben sie gegen unsere Helden keine Chance. ROBBI, TOBBI UND DAS FLIEWATÜÜT ist eine wunderschöne und fantasievolle Neuverfilmung eines wahren Klassikers, die alten und neuen Fans der Geschichte viel Vergnügen bereiten wird.

Jurybegründung:

Das Kinderbuch war in den späten 1960ern, die Fernsehserie in den 1970er Jahren ein großer Erfolg. Nun ist es gelungen, die Geschichte von dem Roboter, dem kleinen Jungen und dem Wunderfahrzeug in das digitale Zeitalter herüberzuholen. Dafür wurden vom Drehbuchautor Jan Berger grundlegende Veränderungen an der Geschichte vorgenommen, doch deren Kern ist davon unbeschadet geblieben. Tobbi ist ein genialer kleiner Erfinder, aber in der Schule muss er sich mit dem Rüpel der Klasse herumärgern, der ihn mobbt. Doch seine Eltern sind begeistert von seiner Buchhaltevorrichtung, mit dem der Vater während des Kochens lesen kann oder der in den Esstisch integrierten Geschirrwaschmaschine. Der Vater ist eher der sanftmütige Hausmann, die Mutter eine tatkräftige Automechanikerin und auch sonst wird in diesem Film vieles gegen die Klischees gebürstet. Der Roboter Robbi fällt buchstäblich vom Himmel und Tobbi fast auf den Kopf. Schnell stellt sich heraus, dass er ein kleiner Außerirdischer ist und seine Eltern und deren Raumschiff verloren hat. E.T. lässt schön grüßen und auch sonst gibt es viele Anleihen bei bekannten Kinofilmen, die die Erwachsenen im Kino amüsieren werden und das Zielpublikum von Kindern zwischen 5 und 10 Jahren nicht stören werden. Gemeinsam mit Robbi baut Tobbi ein Gefährt, das fahren, fliegen und schwimmen kann, und damit fahren sie an den Nordpol, um dort Robbis Eltern zu finden und zu retten. Immer auf ihren Fersen ist ein finsterer Fabrikant, der Robbi fangen und auseinandernehmen will, denn der Roboter ist außergewöhnlich, weil er ein Herz und somit auch Gefühle hat. Die Jagd ist spannend, aber nie wirklich bedrohlich, sodass die kleinen Zuschauer sich nicht zu sehr gruseln. So brummt eine Gruppe von Rockern zwar zuerst grimmig, wird dann aber zu den besten Freunden von Robbi und Tobbi. Die finden bei ihren Abenteuern überall Freunde - wie einen Leuchtturmwärter, bei dem sie notlanden müssen oder ein Inuitmädchen, das am Nordpol in ein Eisloch fällt und von Tobbi gerettet werden muss. Sogar zwei Agenten, die auf Robbi angesetzt werden und sich als Superhelden aufplustern, enden als nettes Ehepaar und die beiden einzigen Schurken des Films werden durch einen kleinen Knopf am Po zu willenlose Marionetten. All das wird sehr einfallsreich und kindgerecht erzählt - überzeugt haben auch die gute Kameraarbeit und die aufwendige Postproduktion. Die von Darstellern wie etwa Jördis Triebel und Alexandra Maria Lara mit offensichtlicher Spielfreude verkörperten Erwachsenenfiguren sind zwar oft komisch, aber die Eltern werden nicht, wie sonst oft in Kinderfilmen, zu Karikaturen, sondern unterstützten Tobbi liebevoll und voller Vertrauen. Arsseni Bultmann spielt Tobbi sympathisch und mit viel Kamerapräsenz als einen schlauen kleinen Tüftler, der auch mal Angst hat, aber mit der Hilfe der anderen Menschen und Robotern lernt, sie zu überwinden. Auch jene, die das Buch und die Fernsehserie in ihrer Kindheit geliebt haben, dürften an der neuen Version von ROBBI, TOBBI UND DAS FLIEWATÜÜT Gefallen finden.

FBW-Jugend-Filmjury:

(www.jugend-filmjury.com)

Im Kinderfilm ROBBI, TOBBI UND DAS FLIEWATÜÜT, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Boy Lornsen, wird das Abenteuer des 11-jährigen Tobbi und seinem Roboter Robbi erzählt. Tobbi ist ein erfinderischer Junge, der viel entdecken will. Doch das kommt bei den Wenigsten gut an. In der Schule wird er gemobbt und seine Mutter glaubt ihm nun nicht mehr. Auch Robbi ist ein Außenseiter, denn durch einen Produktionsfehler bekam er ein Herz und Gefühle. Der kleine Roboter hatte einen Raumschiffunfall mit seinen Eltern, deren Notsignal er nun vom Nordpol empfängt. Und dann sind dort auch noch die Agenten der PP Firma, die versuchen, Robbi zu fangen um herauszufinden, wie sein Herz funktioniert und das Wissen für ihre technischen Geräte nutzen wollen. Werden sie es schaffen mit Hilfe des Fliewatüüts Robbis Eltern zu retten und den Agenten zu entkommen? Wir geben ROBBI, TOBBI UND DAS FLIEWATÜÜT 4 Sterne, weil der Film sehr unterhaltsam ist. Obwohl der Film sehr lehrreich ist, ist er nicht belehrend, sondern vermittelt seine Botschaft auf lustige, spannende und fantasievolle Weise. Die technische Umsetzung des Fliewatüüts ist gut gemacht und kindergerecht gestaltet. Wir empfehlen den Film bereits für die Allerjüngsten.

unterhaltsam: 4 Sterne
lustig: 3 Sterne
fantasievoll: 4 Sterne
freunschaftlich: 4 Sterne
lehrreich: 4 Sterne

Gesamtbewertung: 5 Sterne.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Originaltitel Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
OV -
OmU -
Genre Kinderfilm / Abenteuer
Filmpreis -
USA-Start -
Kinostart (D) 01.12.2016
Besucher (D) 161.234
Einspielergebnis (D) € 961.849
Bes. (EDI) 161.234
Bes. (FFA) 180.619
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
WWW -
Cast & Crew in Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
Regisseur Wolfgang Groos Filmbild 606046 Vorstadtkrokodile 3 / Wolfgang Groos / Set Regisseur © Constantin
Darsteller Arsseni Bultmann Tobbi
Darsteller Alexandra Maria Lara Künstlerporträt 717942 Alexandra Maria Lara / 65. Filmfestspiele Cannes 2012 / Festival de Cannes Sharon Schalldämpfer © Kurt Krieger
Darsteller Sam Riley Künstlerporträt 717997 Sam Riley / 65. Filmfestspiele Cannes 2012 / Festival de Cannes Brad Blutbad © Kurt Krieger
Darsteller Friedrich Mücke Personenporträt 786780 Friedrich Mücke / MDR Sir Joshua © MDR/Marco Prosch
Darsteller Jördis Triebel Filmbild 819381 Jerusalem-Syndrom, Das (SWR) / Jördis Triebel Darsteller © SWR/Vered Adir
Darsteller Ralph Caspers Darsteller
Darsteller Bjarne Mädel Künstlerporträt 886459 Mädel, Bjarne Darsteller
Darsteller Melina Mardini Darsteller
Drehbuch Jan Berger Drehbuch
Produzent
Produktionsleitung
Ausf. Produzent
Buchvorlage
Produktionsdesign
Kamera
Schnitt
Musik
Kostüme
Maske
Ton
Casting
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