Veröffentlicht am 16.11.2017
Justice League USA 2017, 3D
Justice League Kinostart 16.11.2017, USA 2017, 3D
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Justice League - Filmplakat

Längst überfälliges Gipfeltreffen der besten Superhelden von DC Comics, die gemeinsam das Ende der Welt abwenden müssen.

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Filmkritik zu Justice League

Längst überfälliges Gipfeltreffen der besten Superhelden von DC Comics, die gemeinsam das Ende der Welt abwenden müssen.

Wie viel Joss Whedon würde sich im neuesten DC-Comic-Event von Zack Snyder finden lassen, dem dritten Eintrag ins Serienbuch des Regisseurs von "300" nach "Man of Steel" und dem letztjährigen "Batman v Superman: Dawn of Justice", an den "Justice League" inhaltlich unmittelbar anschließt? Das war die Frage, die einen am meisten beschäftigte, bevor sich der Vorhang für das erste große Gipfeltreffen der DC-Helden öffnete. Whedon hatte Snyder im Mai ersetzt, um Nachdrehs zu inszenieren und die Fertigstellung des Films zu überwachen, weil sich Snyder und seine Frau Deborah, die wie immer bei einer Regiearbeit ihres Mannes als Produzentin beteiligt war, nach dem Selbstmord ihrer 20-jährigen Tochter von der Produktion verabschiedeten.

Sie lässt sich schwer beantworten: Rein visuell ist es Snyder durch und durch, muskulös, gigantisch, imposant und immer ein bisschen größenwahnsinniger, als es sich Leni Riefenstahl in ihren kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Vielleicht aber ist "Justice League" auch nicht ganz so kühl und technokratisch ausgefallen, wie man das von Snyders Arbeiten gewohnt ist, die man bewundert, aber doch selten wirklich ins Herz schließt. Das mag daran liegen, dass man bei Warner Bros. nach dem überwältigenden Erfolg des konventionelleren "Wonder Woman" noch einmal an den Stellschrauben gedreht hat, kann aber auch Whedons Verdienst sein, der schon bei seinen beiden "Avengers"-Filmen für Marvel ein Gespür dafür gezeigt hat, dass selbst die gigantischste Action nicht so viel wert ist wie hin und wieder eingestreuter befreiender Humor.

Nun also müssen Batman und Wonder Woman nach dem Tod von Superman neue Mitstreiter suchen, um sich gegen die Bedrohung von Steppenwolf zu wehren, der auf die Erde zurückgekehrt ist, um drei mysteriöse Lebenskisten wieder zu vereinen und das Ende der Welt herbeizuführen. Um die offenkundig bei "Herr der Ringe" entlehnte Prämisse rankt sich nun eine sehr lange Exposition, die den Flash, Aquaman und Cyborg als neue Verbündete holt, bis es dann schnell ans Eingemachte geht, was zu einer schlanken Laufzeit von gerade einmal 121 Minuten führt. Unter 140 Minuten hatte es bislang keiner der Filme aus der Welt der Justice League wie auch der Avengers gemacht. Leerlauf gibt es also nicht, aber auch nicht viel Zeit, die Figuren einmal in ruhigeren Momenten zu erleben.

Den stärksten Eindruck hinterlässt wieder einmal Gal Gadot als Diana Prince/Wonder Woman, für die Lacher sorgt Ezra Miller als Flash, Jason Momoa hat als Aquaman den coolsten Moment des Films, und Henry Cavill sieht als wiederbelebter Superman aus wie der erste Schauspieler aus Fleisch und Blut, dessen Gesicht im Computer so lange nachbearbeitet wurde, dass er auch in einem Pixar-Film nicht als zu lebensecht herausstechen würde. In Erinnerung bleibt Amy Adams als Lois Lane: Auch Superheldenfilme, in denen Welten mit einem Fingerschnippen zerstört werden, sind dann am nachhaltigsten, wenn sie zutiefst menschlich sind. Zu Beginn des Films sieht man mit dem iPhone geschossene Aufnahmen, in denen Superman von Fans gefragt wird, was ihm an der Erde am meisten am Herz liege. Er zögert und lächelt schließlich. Am Ende hat "Justice League" die Antwort gegeben. ts.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Justice League

Batman und Wonder Woman müssen nach dem Tod von Superman neue Mitstreiter suchen, um sich gegen die Bedrohung von Bösewicht Steppenwolf zu wehren, der auf die Erde zurückgekehrt ist, um drei mysteriöse Lebenskisten wieder zu vereinen und das Ende der Welt herbeizuführen. Sie finden sie in Flash, Aquaman und Cyborg und müssen die sehr unterschiedlichen Charaktere erst einmal zum Team formen.

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Originaltitel Justice League
OV Ja
OmU -
Genre Action / Science Fiction
Filmpreis -
USA-Start 17.11.2017
Kinostart (D) 16.11.2017
Besucher (D) 629.579
Einspielergebnis (D) € 6.585.779
Bes. (EDI) 629.579
Bes. (FFA) 470.589
FSK ab 12 Jahre
WWW -
Cast & Crew in Justice League
Regisseur Zack Snyder Künstlerporträt 845166 Zack Snyder / Filmpremiere Regisseur © Kurt Krieger
Darsteller Gal Gadot Diana Prince / Wonder Woman
Darsteller Ben Affleck Künstlerporträt 751857 Ben Affleck / 16th Annual Hollywood Film Awards Gala 2012 Bruce Wayne / Batman © Kurt Krieger
Darsteller Henry Cavill Agenturporträt/Star 791804 Cavill, Henry Clark Kent / Superman © Fotonoticias/FilmMagic
Darsteller Jason Momoa Künstlerporträt 632982 Jason Momoa / CinemaCon 2011 Arthur Curry / Aquaman © Kurt Krieger
Darsteller Ezra Miller Künstlerporträt 752541 Ezra Miller / 16th Annual Hollywood Film Awards Gala 2012 Barry Allen / The Flash © Kurt Krieger
Darsteller Ray Fisher Victor Stone / Cyborg
Darsteller Jesse Eisenberg Künstlerporträt 810120 Jesse Eisenberg / 70. Internationale Filmfestspiele Venedig 2013 Lex Luthor © Kurt Krieger
Darsteller Ciarán Hinds Filmbild 688667 Frau in Schwarz, Die / Ciarán Hinds Steppenwolf © Concorde
Drehbuch Chris Terrio Drehbuch
Weitere Darsteller
Regisseur
Drehbuch
Produzent
Ausf. Produzent
Produktionsdesign
Kamera
Schnitt
Musik
Kostüme
Casting
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News & Stories zu Justice League
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