Veröffentlicht am 01.02.2018
Der seidene Faden Phantom Thread, USA 2017
Der seidene Faden Phantom Thread, Kinostart 01.02.2018, USA 2017
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Der seidene Faden - Filmplakat

Virtuos realisierte Gothic-Romance über einen Londoner Modemacher in den Fünfzigerjahren, der seiner Muse verfällt.

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Filmkritik zu Der seidene Faden

An die großen Gothic-Romances von Alfred Hitchcock fühlt man sich erinnert, vor allem "Rebecca", bei Paul Thomas Andersons achtem Spielfilm, der den Meisterregisseur nach "There Will Be Blood" erneut mit Ausnahmeschauspieler Daniel Day-Lewis zusammenbringt. Mit einem Höchstmaß an Virtuosität und Sorgfalt entstand diese Geschichte einer obsessiven Liebe, die sich in Raserei und Wahnsinn steigert. An Day-Lewis' Seite spielt die in Berlin lebende Luxemburgerin Vicky Krieps - eine absolute Entdeckung!

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Filmhandlung & Hintergrund zu Der seidene Faden

In den Fünfzigerjahren liegt die Londoner Modewelt dem Couturier Reynolds Woodcock zu Füßen: Der überzeugte Junggeselle sorgt für die genialen Modelle, seine Schwester Cyril leitet die geschäftlichen Geschicke des House of Woodcock. Bei einem Aufenthalt auf seinem Landsitz begegnet Reynolds der Bedienung Alma, die aus dem Osten nach England gekommen ist, um etwas aus ihrem Leben zu machen. Sie wird Woodcocks Muse und Inspiration, und er verfällt ihr mit Haut und Haar, was das gesamte Machtgefüge des Modehauses bedroht.



In den Fünfzigerjahren liegt die Londoner Modewelt dem Couturier Reynolds Woodcock zu Füßen: Der überzeugte Junggeselle sorgt für die genialen Modelle, seine Schwester Cyril leitet die geschäftlichen Geschicke des House of Woodcock. Bei einem Aufenthalt auf seinem Landsitz begegnet Reynolds der Bedienung Alma, die aus dem Osten nach England gekommen ist, um etwas aus ihrem Leben zu machen. Sie wird Woodcocks Muse und Inspiration, und er verfällt ihr mit Haut und Haar - was das Machtgefüge des Modehauses bedroht.



Ein eigenwilliger Londoner Modemacher verfällt in den Fünfzigerjahren seiner Muse. Virtuos realisierte Gothic Romance, in der Paul Thomas Anderson und Daniel Day-Lewis nach "There Will Be Blood" erneut zusammenarbeiten.



Prädikat besonders wertvoll

Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Prädikat: Besonders wertvollSinnlich kraftvolles Drama mit Daniel Day-Lewis über einen Modeschöpfer, dessen einzige Besessenheit die Kunst seiner Profession ist. Bis er die Kraft der Liebe kennenlernt.

London in den 1950er Jahren: Die Zeit der Entbehrung ist vorbei, der Luxus hält wieder Einzug in die feine englische Gesellschaft. Und zu diesem Luxus gehören auch die Kleider von Reynolds Woodcock. Er ist der Mann, der die Frauen mit seinen Kreationen verführt. Jede Frau will einen Entwurf von ihm tragen, jede möchte ihm gefallen. Doch er selbst ist eingefleischter Junggeselle und lebt mit seiner streng disziplinierten Schwester Cyril in seinem Londoner Hauptsitz. Aber natürlich ist Reynolds selten wirklich allein. Es gibt Musen, Geliebte, Frauen, die sein Leben begleiten, um es kurze Zeit später wieder zu verlassen - denn Reynolds einzig wahre Liebe ist die Mode. Bis er Alma begegnet. Die junge Frau gewinnt zunächst sein Interesse und dann sein Herz. Schnell wird Alma sein Lieblingsmodell und seine feste Begleiterin. Doch je mehr er sich der Liebe öffnen will, desto stärker scheint er sich auch dagegen zu wehren. Und schon bald fühlt es sich an, als ob Reynolds gesamtes inneres Gleichgewicht nur noch am seidenen Faden hängt. Der neue Film von Paul Thomas Anderson entführt den Zuschauer in die faszinierende und exquisit schillernde Welt der Haute-Couture. Mit einer dynamischen Kamera schwebt der Film quasi durch das Haus der Woodcocks und zeigt so gleichsam die kontrolliert emsige Betriebsamkeit des Modebetriebs sowie auch die Zurückgezogenheit und Starre ihrer Bewohner. Als stets disziplinierte Schwester, die wie eine Art strenger Hausgeist über Reynolds Schaffen wacht, überzeugt Lesley Manville ebenso wie Vicky Krieps, die Alma eine still bescheidene Aura verleiht, hinter deren Fassade ein eigenständiger Geist lauert, der genau weiß, was er will. Doch der Fixstern des Films ist Daniel Day-Lewis, der in seiner, nach eigenen Angaben, letzten großen Rolle noch einmal unter Beweis stellt, wie meisterlich sein Spiel ist. Jede Geste, jeder Gesichtsausdruck ist durchdacht und eine klare Aussage, die für ihre Wirkung nur wenig unterstützende Worte benötigt. Anderson dirigiert seine Figuren geschickt und mit Sinn für Komplexität durch die stringent durchkomponierten Kulissen. Im Zusammenspiel mit einem klugen Farb- und Lichtkonzept und einem stimmungsvollen Score entsteht ein großer filmischer Genuss, dem man als Zuschauer mit allen Sinnen folgt.

Jurybegründung:

Reynolds Woodcock (Daniel Day-Lewis) ist ein erfolgreicher Modeschöpfer im London der 1950er Jahre. Die Damen der Oberschicht, Adlige, Filmstars, Erbinnen reißen sich um seine Kleider, die er speziell für sie entwirft und maßschneidern lässt. Schöne Frauen inspirieren ihn, doch der eingefleischte Junggeselle wird schnell seiner Liebschaften müde, die er dann von seiner Schwester Cyril (Lesley Manville), die den Modesalon managt, abservieren lässt. Als er jedoch die junge, unbefangene Kellnerin Alma (Vicky Krieps) kennenlernt, wird sie seine Muse und Geliebte. Nun gehört auch sie zu der Luxuswelt, deren Nukleus Woodcock ist und in der er der Bestimmer und Herrscher ist. Doch als das Verhältnis von Woodcock zu Alma ermüdet und der Fortgang der übliche zu werden scheint, zeigt sich Almas starker Willen und sie beginnt das Verhältnis nach ihren Wünschen und Bedürfnissen umzukrempeln. Daniel Day-Lewis gibt der Figur die Kraft eines hochsensiblen Künstlers, der um sein Talent und seinen Erfolg weiß und der daran gewöhnt ist, seine Macht durchzusetzen. Doch die eigentliche Entdeckung des Films ist Vicky Krieps in ihrer ersten großen internationalen Rolle. Sie ist Day-Lewis in jeder Szene ebenbürtig. Souverän spielt sie Alma als eine Frau mit vielen Facetten: einfache Dienerin, glamouröses Model, durchtriebenes Luder und kämpferische Muse, die sich nie ganz von dem Künstler vereinnahmen lässt.
Paul Thomas Anderson, verantwortlich für Drehbuch, Regie und Kamera, lässt in einem langsamen Erzählrhythmus den Mikrokosmos einer luxuriösen, elitären Welt lebendig werden. Stimmige Locations, eine hervorragende Ausstattung, bei der auf jedes Detail bis hin zum bröckelnden Putz im Herrenhaus geachtet wurde und grandiose Kostüme bestimmen den Look des Films. Die Strenge der Etikette der britischen Oberschicht wird genauso gezeigt wie die Hingabe und Identifikation der Näherinnen mit ihrer Arbeit. In bester britischer Erzähltradition wird das Bild einer ganzen Gesellschaft entworfen, indem eine individuelle Geschichte erzählt wird. Durch seine Länge gewinnt der Film an Intensität, in der Wiederholung der Geschehnisse fügt Anderson jedes Mal eine weitere Nuance hinzu, die in einer Spannung in bester Hitchcock Manier gipfelt. Die gut eingesetzte Musik gibt dem Film ein zusätzliches Element, interpretiert klug und lässt Vorahnungen aufscheinen. Die Jury verleiht dem Film das Prädikat "besonders wertvoll".
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Originaltitel Phantom Thread
OV Ja
OmU Ja
Genre Drama
Filmpreis -
USA-Start 25.12.2017
Kinostart (D) 01.02.2018
Besucher (D) 180.222
Einspielergebnis (D) € 1.498.658
Bes. (EDI) 180.222
Bes. (FFA) 180.031
FSK ab 6 Jahre
WWW -
Cast & Crew in Der seidene Faden
Regisseur Paul Thomas Anderson Künstlerporträt 739164 Anderson, Paul Thomas / 69. Internationale Filmfestspiele Venedig 2012 / Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica Regisseur © Kurt Krieger
Darsteller Daniel Day-Lewis Künstlerporträt 802471 Daniel Day-Lewis / 85th Academy Awards 2013 / Oscar 2013 Reynolds Woodcock © Kurt Krieger
Darsteller Vicky Krieps Filmbild 895083 Tag der Wahrheit / Vicky Krieps Alma © SWR/Petro Domenigg
Darsteller Lesley Manville Filmbild 827764 Inspector Barnaby: Gesund aber tot / Lesley Manville Cyril © ZDF/Mark Bourdillon
Darsteller Camilla Rutherford Darsteller
Darsteller Gina McKee Künstlerporträt 788702 McKee, Gina / 66. Internationale Filmfestspiele von Cannes 2013 / Festival de Cannes Darsteller © Kurt Krieger
Darsteller Brian Gleeson Darsteller
Darsteller Harriet Sansom Harris Darsteller
Darsteller Sue Clark Darsteller
Drehbuch Paul Thomas Anderson Künstlerporträt 739164 Anderson, Paul Thomas / 69. Internationale Filmfestspiele Venedig 2012 / Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica Drehbuch © Kurt Krieger
Weitere Darsteller
Produzent
Ausf. Produzent
Produktionsdesign
Kamera
Schnitt
Musik
Kostüme
Casting
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